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Seilbahn fahren

Heut hat das Wetter halbwegs mitgespielt und ich hab die Seilbahnen über die Stadt in Angriff genommen. Sie wurden gebaut um den Stadtverkehr zu entlasten. Auf große Distanzen sind sie schneller und günstiger. Für einen Rundweg auf 6Strecken hab ich grad mal 1,50 Euro gezahlt. Sie sind nicht überfüllt wie die Busse und komfortabel. Vorallem hat man ne coole Aussicht über diese riesige Stadt. An dem Umsteigepunkten bin ich teils noch etwas rumspaziert z. B zur alten Bahnstation die nicht mehr in Betrieb ist und hab in nem alten Eisenbahnwagen gefrühstückt.

Da die Bahnen auf über4000 Meter gehn ging es mir dannaber leider nicht so gut. Mein Körper gewöhnt sich halt nicht an die Höhe. In zukünftige Reisepläne werd ich das einbrechen. Aber jetzt Fotos. Morgen ist mein letzter Tag und um Mitternacht muss ich am Flughafen sein. Bis bald

Regentag

Eigentlich wollte ich gestern Seilbahn fahren aber der Wetterfrosch fand meine Idee nicht gut. La Paz gibt sich auch echt Mühe mich Wetter mäßig auf Deutschland vorzubereiten. Also bin ich ins Museum für Musikinstrumente gegangen. Dort waren viele spannende Instrumente des Landes ausgestellt mit passender Musik in den Räumen aber wenig Infos. Alle Windinstrumente (Flöten, pfeiffen usw) sind sehr beliebt und alles was Rasselt (Glöckchen, maracas, Rasseln usw).

Dazu noch Gitarren und die hier berühmten Charangas. Generell sind kleine Instrumente beliebt. Aber es gibt auch riesenflöten.

Viele Instrumente warenit Tier dekoriert oder aus ihm gemacht. Knochenflöten, Schildkrötenpanzertrommeln, gürteltiergitarren. Feder und Wolldekos.

Nach dem Museum musst ich mich erstmal ne Weile vor dem starken Regen verstecken.

Nachmittags hab ich mich in ner kurzen Regenpause noch mal zu nem Stadtspaziergang aufgemacht. Aber der Regen kam bald zurück aber nur noch leicht. Die folgenden Bilder sehen aber sicher nass aus. La paz ist eine seltsame Stadt durch die konfus Bauart und die krassen Steigungen auf die Berge. Man läuft ständig hoch und runter.

Die Stadt hat Höhenunterschied von 600m bis auf ca 4200m rauf. Das macht sie zur höchsten Hauptstadt der Welt.

Es gibt auch einen seltsamen Mix von Gebäuden von super modern, über koloniale zu abgegammelt.

Die Stadt ist überfüllt mit Menschen und Autos die ständig feststecken weil es an Ampeln fehlt und alle gleichzeitig fahren und dann verkeilt sind. Dazu wird überall gebaut und es ergibt ein spannendes Lärmmuster.

Ich bin dann aufdem Hexenmarkt gelandet wo es traditionell Medizin, glücksbringer und Hexenzeug gibt. Heutzutage erweitert um lauter Tourischnickschnack.

Ringsrum gibts in der Stadt viel Kunst und hübsche kleine Cafés.

Vom Hexenmarkt bin ich dann lieber weiter zum Einheimischen Markt gelaufen. Das spannendste war natürlich der Wollmarkt für mich. Der ist zwar super günstig aber auch Qualitätiv in ner anderen Liga als die Geschäfte vom Vortag. Deswegen hab ich auch nur ein paar Knöpfe gekauft und Fotos gemacht. Mit diesen beende ich jetzt den Beitrag und schau mal was das Wetter heut sagt.

Ponchos und Wolle

In Copacabana war ich noch im Poncho Museum. Da wurde über die Geschichte der Ponchos und die verschiedenen Arten in Bolivien berichtet. Die ältesten Ponchos stammen wohl von der Paracas Kultur vor über 3000jahren. Dann wurden sie aber kaum genutzt und wurden erst mit den Konquistadoren richtig beliebt und überall verbreitet.

Davor trug Mann Unkus. Die sehen ähnlich aus wie Ponchos sind aber eher lang als breit und an der Seite zugenäht. Genau das war das Problem da sie nun oft reiten mussten. Deswegen würde der eher breite als lange offene Poncho beliebt.

Der Poncho hat fast immer Längsstreifen und besteht aus einem rechten und linken Quadrat das mittig zusammen genäht wurde. Nur selten gab es Qierstreifen und vorn und hinten Zusammengenähte Rechtecke.

Es gab kurzponchos die nur kurz über die Schulter gingen, normale die oft auf Hüfthöhe endeten aber auch lange bis zum Knie. Jede Region hatte ihre beliebten Farben aber schwarz und rot sowie brauntöne waren wohl besonders beliebt. Nur Männer trugenPonchos. Nicht wie bei uns heut wo sie eher ein Frauen Dekoteil Sind. Auf jeden Fall war das Museum sehr inspirierend. Fotos waren nur nicht erlaubt deswegen nur Shop Fotos.

Dann bin ich auch weitergefahren nach La Paz und das ging dann auf fragwürdigen Booten über den Titikakasee

Gestern hab ich dann die Zeit genutzt um die Wollläden zu durchstöbern die ich online gefunden habe. Und das war ne gute Entscheidung da sie sehr seltsame Öffnungszeiten haben nur Montags und Freitags nachmittags. Also war gestern meine einzige Chance. Da ich die Öffnungszeiten nicht kannte war ich aber zu früh da und bin noch rumgestöbert.

In. Manchen Klamottenläden gab’s auch kleine Wollmengen aber eben teurer als beim Großverkäufer. Dort wurde mir aber noch ein Dritter Laden empfohlen.

Zuerst war ich bei Caproca dem kleinsten Laden. Diese Firma unterstützt die Bolivianischen Alpaka Züchter.

Es gab nur einen Raum mit eingeschränkter Farbauswahl aber für mich waren das immer noch zu viele Optionen. Vorallem waren die konen nochmal günstiger als in Peru nur 27Euro das Kilo. Aus taktischen Gründen bin ich ohne Geld losgegangen. Ich hab erst alle Läden angeschaut, dann gerechnet und das letzte mal Geld abgehoben. Alle Läden sind übrigens gut versteckt ohne den Blog Artikel online hätt ich die nich gefunden, und die Einheimischen schicken einen eher zum Markt nich zum Großhändler.

Wer würde hier drin schon ein Woll Paradies vermuten.

Der nächste Laden Shalom Express war etwas größer und noch bunter. Er verkauft auch peruanische Wolle und wollmix (40% Alpaka 60acryl gibt’s für 18euro das Kilo). Der Laden is minimal teurer beiden Konen aber mit größerer Auswahl.

Dazu gab’s noch Lama Wolle und Seidenmix und Alpaka Royal was so ziemlich das weichste is was ich je angefasst habe in nem Wollläden.

Davon war viel für den europäischen Markt bestimmt wie man an den Etiketten sehen konnte . So hab ich z. B. Wolle der Firma Illimani gefunden die in Deutschland für 14Euro verkauft wird und hier für 5.

Dann war ich noch bei Altafibre dem Laden der mir in dem Geschäft empfohlen wurde. Dort gab es ne Auswahl an Babylamakonen. Babylama is übrigens teurer als standartalpaka.

Aber all die Qualitätensind schon echt verwirrend. Und ich hab so viel flauschig weiche Dinge angefasst da war es schwer sich zu entscheiden und vernünftig zu bleiben.

Hab aber weniger als 2,5kilo gekauft und binauch unterm mir selbst auferlegten Budget geblieben. Aber wann kommt man schon nochmal nach Bolivien vorallem bei der Höhenlage hier is das eher raus für mich. Aber Wollabenteuer gibt’s hier genug wohl auch weil die Frauen hier selbst viel Wolle tragen und verarbeiten .

Bolivien

Hey ich schreib hier mal vor auch wenn ich nicht weiß wann ich es online stellen kann. Fotos gibt’s wohl erst wieder in La Paz. Ich bin jetzt in Bolivien und das soll ja theoretisch billiger sein als Peru. Nur seh ich davon bisher nichts. Unterkunft, Obst, wäscheservice alles teurer. Essen kostet zwar das selbe aber ist nich so gut, also gibt man mehr aus für besseres Essen. Nur Souvenirs kaufen is hier billiger.

So jetzt aber zu den guten Sachen. Copacabana is klein und gemütlich. Ich brutzel hier grad in der Sonne und warte das das Museum hier öffnet. Trotzt vieler Touristen ist essehr entspannt. Ich hab die beiden letzten Tage am Titikakasee verbracht und dem Leben zugeschaut. Gestern war das besonders lustig da es eine Parade gab.

Dies war die seltsamste Parade die ich je gesehen hab. Sie war super kurz vielleicht 50m lang und fast alle Beteiligten wirkten eher gelangweilt und demotiviert. Das Thema der Parade war dann wirklich abstrus. Es ging darum das Bolivien ein Stück des Pazifiks zurück Will das sie vor 130 Jahren verloren haben. Dafür haben sie versucht Chile zu verklagen, Millionen für ausgegeben und natürlich verloren. Der Kommentar meines Hostel Besitzers war das sie ja nicht mal mit dem Land zurecht kommen das sie besitzen. Bolivien ist das acht ärmste Land der Welt und das sieht man an vielen Stellen.

Und mit dämlichen Streits vertreiben sie auch noch die Touristen. Die berühmte Isla del Sol hier ist zweigeteilt und seit 2jahren ist der Norden geschlossen der der eigentlich interessanteTeil ist. Der Süden verhindert gewaltsam das betreten des Norden und so verlieren alle Einkommen.

Zurück zur Parade. Hier am Titikakasee ist die Navy stationiert da sie ja nicht mehr am Meer liegen. Daneben noch die Armee und beides wirkt völlig lächerlich. Es wurden auch Kleinkinder inSoldatenoutfits gesteckt für die Parade. Sehr traurig. Es heißt die Bolivianos sind sehr streitlustig und unbeliebte Politiker müssen sich um ihr Leben fürchten.

Dafür sind die traditionellen Outfits hier super. Seht ihr irgendwann auf den Bildern. Bunte weite Röcke, lange Zöpfe unter Runden Hüten und ganz viel Stricksachen. Ponchos, Tücher, Jacken und oben Flache Mützen. Dazu werd ich nochmal Fotos machen. Jetzt macht endlich das Museum auf mit nur 20min Verspätung. Bis bald

Kein Internet

Hey bin in Copacabana in Bolivien und seit dem Sturm vor 3 Tagen is das Internet tot fast im ganzen Ort. Sitz grad auf der Straße für kurz WiFi.

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